Reiseinformationen Namibia – Erfahren Sie jetzt die besten Tipps für eines der abwechslungsreichsten Länder in Afrika

Allgemeine Reiseinformationen über Namibia

Der Name Namibia geht auf die Wüste Namib zurück. Seit dem 20. Juni 2013 gehören große Teile dieser beeindruckenden Wüste als ‘Namib Sand Sea’ zum UNESCO-Welterbe. Zudem ist die Namib die älteste Wüste der Welt. Aufgrund der gewaltigen Größe der Namib – rund 95.000 km² -ist Namibia mit etwa 2,1 Millionen Einwohnern nur sehr dünn besiedelt. Am 21. März 1990 erhielt Namibia nach mehr als 100-jähriger Fremdherrschaft die Unabhängigkeit. Im Gegensatz zu anderen Ländern Afrikas verfügt Namibia über eine stabile parlamentarische Demokratie. Die Wirtschaft des Landes ist stark auf die Bereiche Landwirtschaft und Bergbau (Uran, Gold, Silber und unedle Metalle) ausgerichtet. Der Tourismus ist der zweitwichtigste Wirtschaftszweig in Namibia.

Sobald Sie in Namibia angekommen sind, wird Sie ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit umfangen. Endlose Horizonte und grenzenlose Weite machen den ganz besonderen Reiz des Landes aus. Die Wüste Namib ist Wahrzeichen Namibias und hat dem Land seinen Namen geschenkt. Die Namib erstreckt sich entlang des gesamten Küstengebietes am Atlantik und ist bekannt für ihre herrlichen Sanddünen, die je nach Sonnenstand und Feuchtigkeit auf spektakuläre Weise ihre Farben ändern können. Vor allem die Dünen zwischen Swakopmund und Walvis Bay gehören zu den Highlights der Namib-Wüste. Auch die geheimnisumwitterten Feenkreise sind ein einmaliges Naturschauspiel des abwechslungsreichen Landes. Denn bis heute ist es der Wissenschaft nicht gelungen, das Geheimnis ihrer Entstehung zu lüften. Die Feenkreise sind drei bis zehn Meter große, unfruchtbare kahle Stellen in den fruchtbaren Savannen Namibias. Um die Kreise herum gedeiht besonders fruchtbares Gras, das die einheimischen Tiere auf geradezu magische Weise anzieht.

Zudem punktet Namibia mit einer atemberaubenden Artenvielfalt – die Bandbreite reicht dabei von Löwen, Geparden und Leoparden über Krokodile und Nilpferde bis hin zu Elefanten, Giraffen und Nashörnern. Und auch der deutschen Vergangenheit Namibias sollte man bei einer Rundreise unbedingt einen Besuch abstatten. Die Stadt Swakopmund galt einst als Eingangstor nach Deutsch-Südwestafrika. Aus der Kolonialzeit ist neben der wilhelminischen Architektur in Swakopmund auch noch die deutsche Sprache erhalten geblieben. Auch im Zentrum Namibias, der Hauptstadt Windhoek, lassen sich noch heute die Einflüsse aus der Kaiserzeit entdecken. Zudem gibt es bis heute eine deutsche Zeitung und einen deutschen Radiosender in Namibia.Lernen Sie bei Ihren Aktivitäten in Namibia ein vielfältiges Land mit unterschiedlichsten Einflüssen kennen


In Namibia leben die verschiedensten Ethnien friedlich zusammen. Die Buschmänner und Damara gelten dabei als die ältesten Völker in Afrika. Die Damara kommen heute in allen Bevölkerungsschichten vor – so war der erste Premierminister Namibias ein Damara.Die Ovambo siedeln den Ebenen nördlich der Etosha-Pfanne. In dieser Region ist das Land am dichtesten besiedelt, die meisten Bewohner betreiben dort Landwirtschaft.

Die Ovambo haben sich vor allem im Widerstandskampf gegen Südafrika einen Namen gemacht.

Herero bedeutet ursprünglich Viehbesitzer – kein Wunder also, dass der Stamm der Herero Rinder als ihren größten Reichtum ansieht und diese nur zu festlichen Anlässen geschlachtet werden. Die Herero-Frauen tragen oft lange, viktorianische Gewänder und imposanten Schmuck. Der internationale Flughafen in Windhoek wurde nach dem traditionellen Herero-Führer Hosea Kutako zu Ehren seiner Verdienste im namibischen Freiheitskampf benannt.


Namibia ist besonders in der Zeit von Juli bis Oktober besonders populär: Während in Deutschland gerade Sommer ist, sorgen dann die namibischen Wintermonate für warmen bis heiße Tagestemperaturen und kalte Nächte, in denen die Temperatur sogar bis unter den Gefrierpunkt sinken kann. Während der Wintermonate ist auch die beste Zeit für Tierbeobachtungen im Nationalpark, im Damaraland und dem Caprivi-Zipfel. Da viele Lodges und Gasthäuser in dieser Zeit komplett ausgebucht sind, empfiehlt es sich, Ihre Reise weit im Voraus zu planen. Wenn Sie außerhalb dieser Monate reisen, profitieren Sie nicht nur von günstigeren Preisen, sondern auch von einer größeren Verfügbarkeit der Unterkünfte.


Die Einreise ist für deutsche Staatsbürger mit dem Reisepass, einem vorläufigen Reisepass und einem Kinderreisepass möglich.

Achten Sie darauf, dass alle Reisedokumente mindestens sechs Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig sind und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Wenn Sie mit Minderjährigen reisen, sollten Sie folgende Besonderheit bei den Einreisebestimmungen in Namibia achten:

Mit Verweis auf die Einreisebestimmungen der namibischen Nachbarländer ist es derzeit gängige Praxis an den Grenzkontrollstellen des Landes, dass sowohl bei der Ein- wie auch bei der Ausreise von minderjährigen Kinder die Sorgerechtslage überprüft wird. Wer also noch nicht die Volljährigkeit erlangt hat, muss deshalb außer dem Reisepass auch eine Geburtsurkunde mit sich führen, in der die Eltern aufgeführt sind.

Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, lautet die derzeitige Empfehlung des Auswärtigen Amtes, eine internationale Geburtsurkunde oder eine beglaubigte englische Übersetzung der deutschen Geburtsurkunde mitzuführen.


Die Air Namibia bietet nicht nur die schnellste Verbindung für Flüge nach Namibia an, sondern punktet auch mit attraktiven Preisen und einem aufmerksamen Service an Bord. Die Flüge nach Namibia erfolgen täglich zwischen Frankfurt und Windhoek. Die Strecke wird nachts in 9,5 Stunden geflogen, so dass man ausgeruht und ganz entspannt am frühen Morgen in Namibia ankommt. Die Zeitverschiebung beträgt dabei nur eine Stunde.

Air Namibia fliegt auch innerhalb des Landes die wichtigsten Städte Walvis Bay, Ondangwa, Rundu und Katima Mulilo an. Zudem gibt es direkte Flugverbindungen nach Lusaka, Maun, zu den Victoria Falls sowie nach Kapstadt, Johannesburg und Luanda. Das Flugnetz soll auch auf weitere Destinationen ausgebaut werden. Durch die Kooperation mit anderen Fluggesellschaften bietet Air Namibia Zugang zu weiteren afrikanischen Städten wie Nairobi, Harare, Port Elizabeth oder Durban an.

Sind keine direkten Flüge nach Namibia mehr buchbar, besteht eine weitere Anreisemöglichkeit per Direktflug nach Johannesburg in Kombination mit einem Weiterflug nach Windhoek mit der South African Airways. Mit Qatar Airways ist Windhoek auch über Doha zu erreichen. Da Windhoek im internationalen Flugplan hervorragend vernetzt ist, bietet sich Namibia auch gut als Ausgangspunkt für eine Reise in mehrere Länder im Süden von Afrika an.


In Namibia ist der Namibia-Dollar (N$) die offizielle Währung. Neben dem Namibia-Dollar gilt zudem der südafrikanische Rand (ZAR) als gleichwertiges Zahlungsmittel.

Touristen können Reiseschecks und Bargeld in jeder namibischen Bank tauschen. In den größeren Städten des Landes ist auch die Bezahlung per Kreditkarte (Visa-, Diners- und Master Card) problemlos möglich. Mit der EC-Karte kann Bargeld bislang nur bei der Standard Bank abgehoben werden, die über Filialen in allen größeren Orten verfügt. Die Banken sind in Namibia in der Regel von montags bis freitags von 8.30 bis 15.30 Uhr geöffnet, samstags in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr.

In fast allen Hotels und Geschäften ist die Bezahlung per Kreditkarte möglich, einige Gästefarmen und Restaurants akzeptieren jedoch ausschließlich die Bezahlung mit Bargeld. Tankstellenbetreiber dürfen generell keine Kreditkarten annehmen. Daher ist es empfehlenswert, immer eine gewisse Menge an Bargeld mit sich zu führen.

Es ist erlaubt, bis zu 3.000 Namibia-Dollar bzw. ZAR pro Person einzuführen. Zudem ist es sinnvoll, den Umtauschbeleg für diese Summe mit sich zu führen. Ausländische Währungen hingegen unterliegen keinerlei Beschränkung.


Das heutige Namibia ist ein Gemisch verschiedenster, teilweise auch miteinander verwandter Völker, die zum größten Teil bei mehreren Völkerwanderungen vom 16. bis 18. Jahrhundert das heutige Staatsgebiet besiedelten. Die Vielfalt der Bevölkerung kommt auch in den unterschiedlichen Sprachen zum Ausdruck. Es existieren insgesamt drei große Sprachgruppen: Die Bantusprache (in der Sprache Kongo bedeutet das Wort Bantu ‘Mensch’), die Khoisan-Sprache und die indogermanische Sprache mit jeweils über 30 einzelnen Sprachen und Dialekten.

Oshivambo ist die häufigste Bantu-Sprache in Namibia und wird von fast 50 Prozent der Bevölkerung gesprochen. Zu weiteren Bantusprachen gehören SiLozi, Setswana, Otjiherero und RuKwangali. Die wichtigste Khoisan-Sprache in Nambia ist Khoekhoegowab, sie wird von ca. elf Prozent der Bevölkerung gesprochen. Rund zehn Prozent der Bevölkerung hat Afrikaans als Muttersprache, ein Großteil der Namibier spricht Afrikaans auch als Zweitsprache. Weniger als ein Prozent der Bevölkerung spricht Deutsch.

Hier zeigt sich noch die koloniale Vergangenheit Namibias, denn von 1884 bis 1915 war Deutsch die offizielle Amtssprache im damaligen Deutsch-Südwestafrika. Im Jahr 1920 wurde Deutsch von Englisch und Afrikaans als alleinige Amtssprache abgelöst. Von 1984 bis zur Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 galten Afrikaans, Deutsch und Englisch als gleichberechtigte Amtssprachen. Heute ist Englisch auf institutioneller Ebene die offizielle Sprache in Namibia, zudem wird die Sprache in Namibia in den Schulen, Ämtern und Medien gefördert wird.


Neben Botswana ist Namibia das einzige afrikanische Land mit einer Reisesicherheit, die ein europäisches Niveau aufweist. Die vielen unterschiedlichen Ethnien in Namibia leben ausgesprochen friedlich zusammen. Im Vergleich zu diversen anderen Ländern existieren nur sehr wenig Gewalt und Aggression.

Allgemeine Sicherheits-Tipps für Namibia – Windhoek, Lüderitz und Swakopmund

Wie in europäischen Städten auch ist Windhoek als größte Stadt auch der Ort, an dem Touristen auf das Mobiltelefon, die Kamera oder Handtasche besonders achten sollten, ebenso wie auf Schmuck. Deshalb ist es ratsam, die ärmeren Stadtteile nur in Begleitung eines lokalen Führers zu besuchen. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, damit auch die ärmere Stadtbevölkerung vom Tourismus profitieren kann: Die Bandbreite reicht dabei von der geführten Fahrradtour über den Food-Spaziergang bis hin zur Besichtigung sozialer Projekte.

Achten Sie beim Autofahren in Windhoek darauf, dass das Fenster auch während der Fahrt geschlossen ist. Parken Sie das Auto am besten nur unter Aufsicht und lassen Sie keine Gegenstände im Auto, die das Interesse von Dieben wecken könnten. In Ihrem Hotel sind alle Ihre Wertsachen wesentlich sicherer aufgehoben. Kommt es tatsächlich zu einem Diebstahl, versuchen Sie auf keinen Fall, den Dieb selber zu stellen. Denn oft sind Diebe in Gruppen organisiert, die zum Teil auch gewalttätig reagieren können. Nach Einbruch der Dunkelheit bewegen Sie sich in Windhoek am besten mit Ihrem Auto oder dem Taxi fort.

Dennoch ist Windhoek im Vergleich mit anderen Großstädten weltweit im Vergleich eine recht überschaubare und weitgehend sichere Stadt. Noch beschaulicher sind die Städte Lüderitz und Swakopmund, achten Sie aber auch hier auf Ihre Wertsachen. In den Lodges und Gästefarmen Namibias tritt armutsbedingte Kriminalität kaum auf, dennoch sollten Sie Ihr Bargeld, Schmuck und sonstige Wertsachen nicht als offene Einladung herumliegen lassen.


Namibia ist wunderschön, aber kein Disneyland! Achten Sie daher immer auf die richtigen Schuhe, Bekleidung und gehen Sie mit offenen Augen durch Ihre Umwelt.

Schlangen
Schlangen kommen überall in Namibia vor. Die meisten Schlangen sind scheu und flüchten vor dem Menschen. Die einzige Ausnahme ist die Puffotter, die sich ohne Scheu sonnt und nur darauf wartet, um irgendwann zuzubeißen. Treiben Sie Schlangen niemals in die Enge und drehen Sie keine Steine um, und meiden Sie Felsritzen. Denn wenn sich etwa eine Kobra bedrängt fühlt, spuckt Sie Ihr Gift bis auf mehrere Meter zielgenau ins Auge Ihres vermeintlichen Angreifers!

Skorpione
Auch Skorpione sind scheue Tiere, die nur dann zustechen, wenn man auf sie tritt oder in die Hand nimmt. Deshalb sollten Sie immer festes Schuhwerk tragen, gerade dann, wenn Sie nachts über einen Campingplatz oder das Geländer einer Lodge laufen.

Spinnen
Es gibt in Namibia über 600 Spinnenarten, einige davon sind auch giftig. Allerdings ist keine der vorkommenden Arten tödlich, bei Menschen mit einer Wespen- oder Bienenallergie kann es allerdings bei Bissen zu einem anaphylaktischen Schock kommen.

Leoparden und Geparden
Beide Raubkatzenarten sind überaus scheu und flüchten vor dem Menschen. Freuen Sie sich also, wenn Sie eines der seltenen Tiere tatsächlich einmal zu Gesicht bekommen!

Elefanten, Krokodile und Nilpferde
Alle drei Tierarten sind unbedingt mit dem nötigen Respekt zu behandeln. Halten Sie daher immer Abstand von den Tieren, ganz besonders an Flussufern. Nilpferde flüchten immer ins Wasser. Kommt man ihnen im Wasser zu nahe, können sie ausgesprochen aggressiv werden. Deshalb kommen in Afrika auch jährlich die meisten Todesfälle durch Nilpferdangriffe zustande.

Löwen
Diese Raubkatzenart werden Sie nur im Nationalpark antreffen. Da Löwen Meister der Tarnung sind, bleiben Sie bitte auch dann im Auto, wenn Sie ‘keinen Löwen’ sehen – Sie könnten sich täuschen…


Informieren Sie sich vor dem Reiseantritt bei Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt für tropische Krankheiten über sinnvolle Impfungen und prophylaktische Medikamente. Je nach individuellem Gesundheitszustand kann der Arzt Ihnen dann konkrete Empfehlungen machen.

Bei der Gesundheitsvorsorge für Namibia gibt es eine vorgeschriebene Impfung: Wenn Sie über ein Land einreisen, in dem Gelbfieber auftritt (z.B. Zentralafrika oder Südamerika), müssen Sie den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erbringen.

Die Impfungen gegen folgende Krankheiten wird bei der Gesundheitsvorsorge für Namibia empfohlen:

– Tetanus
– Diphtherie
– Pertussis
– Polio
– Masern
– Hepatitis A und B

Für Malaria besteht ein ganzjähriges Risiko im ganzen Land. Achten Sie bei der Gesundheitsvorsorge für Namibia auf Mücken- und Insektenschutzmittel, abdeckende Kleidung nach Sonnenuntergang und den konsequenten Einsatz von Mücken- und Insektenschutz auch während des Tages.

Und noch ein wichtiger Hinweis: Denken Sie noch vor Ihrer Abreise nach Namibia daran, sich eine gut ausgestattete Reiseapotheke zuzulegen. Denn gerade in den besonders abgelegenen Regionen des Landes kann es zu Engpässen in der medizinischen Erstversorgung kommen. Zudem ist für ärztliche Dienste und Krankenhausbehandlungen in Namibia grundsätzlich eine Vorauszahlung in teilweise nicht unbeträchtlicher Höhe zu leisten! Daher empfiehlt es sich, eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung abzuschließen.


Namibia hat im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ein modernes Telekommunikationssystem. Festnetzanschlüsse bilden in Namibia jedoch eher die Ausnahme. Lediglich staatliche Institutionen, Dienstleister und Hotels besitzen Festnetzanschlüsse, die meisten Privatpersonen hingegen telefonieren in Namibia mit Mobiltelefonen.

Der größte Mobilfunkanbieter des Landes ist MTC, der eine Monopolstellung auf dem Markt innehat. Eine Prepaidkarte können Sie schon für wenige Euros erwerben, das Guthaben kann in allen Supermärkten, an Hotelrezeptionen und sogar in Bars hochgeladen werden. Auch Hotels oder Lodges lassen sich so ganz einfach reservieren. Aufgrund der hohen Roaming-Gebühren ist telefonieren in Namibia mit dem eigenen Handy nicht zu empfehlen.

Auch der Ausbau des Internets boomt, in den Städten des Landes gibt es mittlerweile überall Internetcafés. Die Geschwindigkeit des Internets in Namibia variiert je nach Internetcafé. Immer mehr Einrichtungen verfügen mittlerweile über DSL und passable Geschwindigkeiten. Viele Hotels und andere Unterkünfte in Namibia verfügen über W-Lan.

Für eine Reise nach Namibia benötigen Sie einen Reisestecker-Adapter. Landesweit werden die Steckdosen Typ D und M verwendet. Die Netzspannung beträgt 220 V, die Frequenz 50 Hz.


In Namibia gilt im Sommer die gleiche Zeitzone wie in Südafrika (UTC+2). Im Zuge der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 wurde dort jedoch auch eine Winterzeit eingeführt (UTC+1), als einzigem Land in der südlichen Hemisphäre. Diese Winterzeit entspricht den tatsächlichen geographischen Gegebenheiten des Landes beiderseits des 15. Längengrades. Im Vergleich zu Mitteleuropa führt diese besondere Zeitzone – je nach Jahreszeit und Umstellungsdatum – für kurze Zeit zu einer Zeitgleichheit statt einer Zeitverschiebung. Normalerweise beträgt die Zeitverschiebung eine Stunde (+) oder eine Stunde (-). Eine Ausnahme bildet die Region Sambesi, dort gilt das ganze Jahr über die südafrikanische Zeit. Die Zeitumstellung erfolgt jeweils am ersten Sonntag der Monate April und September.


Eine Rundreise mit dem Auto zählt zu den beliebtesten Aktivitäten in Namibia. In der Regel beginnt eine Selbstfahrerreise in Namibia durch die herrlichen Weiten des Landes in der Hauptstadt Windhoek, und endet dort auch wieder – es sei denn, man reist von Namibia aus weiter in ein Nachbarland wie Botswana oder Simbabwe. Touristen dürfen laut der Einreisebestimmungen in Namibiagrundsätzlich mit ihrem nationalen Führerschein fahren. Es empfiehlt sich jedoch, zusätzlich einen Internationalen Führerschein zu beantragen oder eine amtliche Übersetzung des deutschen Führerscheins ins Englische bei sich zu führen. Außerdem sollte man davon absehen, direkt nach der Ankunft am Flughafen weite Strecken mit dem Auto zu fahren. Denn eventueller Schlafmangel, die ungewohnte Hitze und Höhenunterschiede können zu gefährlichen Erschöpfungszuständen führen.

Aufgrund der ausgesprochen geringen Verkehrsdichte ist das Autofahren in Namibia ein echtes Vergnügen, allerdings herrscht dort Linksverkehr. Für afrikanische Verhältnisse ist der Zustand der Straßen sehr gut. Die Preise für Benzin liegen weit unter den deutschen Benzinpreisen. Fahrten nach Ausbruch der Dunkelheit sollten besser vermieden werden.

Mit der Elektrizität kann es manchmal hapern, da viele Farmen und Lodges nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sind. Stattdessen wird der Strom aus Generatoren gewonnen. Deshalb muss man besonders in der Nacht häufig auf Strom verzichten. Da die Steckdosen dreipolig sind, ist ein Adapter notwendig.

In Namibia gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, viele Geschäfte jedoch schließen schon ab 17:00 Uhr. Banken und Postämter sind in der Regel montags bis freitags von 9:00 bis 15:30 Uhr und samstags von 8:30 bis 11:00 Uhr geöffnet.

Die Polizei ist in Namibia im ganzen Land unter der Nummer 10111 zu erreichen. Der medizinische Flug- und Notrettungsdienst MedRescue ist unter der Nummer zu 061-230505 zu erreichen, der Rettungsdienst Aeromed Namibia CC hat die Nummer 061-249777.


Vor Antritt einer Namibiareise ist es sinnvoll, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, bei der auch eine Rückführung ins Heimatland inklusive ist. Eine solche Versicherung kann über den Reiseveranstalter, Kreditkartenunternehmen oder Automobilverbänden abgeschlossen werden.

Achten Sie beim Vertragsabschluss darauf, dass auch die Kosten für Notfallflüge innerhalb des Landes abgedeckt sind. Denn je nach Entfernung kann ein Rettungsflug schnell mehrere Tausend Namibische Dollar betragen, die mitunter sofort in Bar oder per Kreditkarte bezahlt werden müssen.

Ausländische Touristen können auch direkt in Namibia eine Reiseversicherung abschließen. Sie deckt einen Rettungsflug innerhalb des Landes ab und ist bis zu drei Tage nach Vertragsunterzeichnung gültig.